Wärmebehandlung
GGT Glühtechnik Service GmbH – Ihr Partner für Wärmebehandlung
Unsere erfahrenen Spezialisten führen sämtliche Vorwärm- und Glüharbeiten mit höchster Präzision und Zuverlässigkeit durch. Dabei setzen wir auf innovative Verfahren und halten konsequent höchste Qualitätsstandards ein. Deshalb sind wir der ideale Partner für vielfältige Anwendungsbereiche in unterschiedlichsten Branchen:
Unsere Verfahren im Überblick
Vergüten: Härten, Anlassen:
Das Härten, Anlassen und Vergüten sind Wärmebehandlungsverfahren, die die mechanischen Eigenschaften von Stahl gezielt verbessern. Beim Härten wird der Stahl auf hohe Temperaturen erhitzt und anschließend schnell abgekühlt, wodurch er extrem hart, aber auch spröde wird. Um die Sprödigkeit zu reduzieren, folgt das Anlassen, bei dem der gehärtete Stahl auf eine niedrigere Temperatur erwärmt und langsam abgekühlt wird, um die Zähigkeit zu erhöhen. Das Vergüten kombiniert Härten und Anlassen, um ein optimales Verhältnis von Festigkeit und Zähigkeit zu erreichen.
Glühen
Vorwärmen
Wasserstoffarmglühen, Effusionsglühen (Soaken)
Beim Schweißen können sich geringe Mengen Wasserstoff im Werkstoff einlagern – insbesondere im Bereich der Schweißnaht. Diese Wasserstoffansammlungen erhöhen das Risiko von Kalt- oder Rissbildungen deutlich.
Beim Wasserstoffarmglühen, auch Effusionsglühen oder „Soaken“ genannt, wird der Nahtbereich unmittelbar nach dem Schweißen auf eine Temperatur von etwa 100 bis 150 °C über der Vorwärmtemperatur aufgeheizt. Diese Temperatur wird über einen Zeitraum von mindestens 3 bis 6 Stunden konstant gehalten.
Ziel dieses Verfahrens ist es, den eingeschlossenen Wasserstoff aus dem Material zu treiben und so das Risiko wasserstoffinduzierter Risse deutlich zu reduzieren.
Das Ergebnis: eine stabile, spannungsfreie Schweißverbindung mit dauerhaft hoher Werkstoffqualität.
Glühen bei Sauergasbetrieb (Soaken)
Spannungsarmglühen
Beim Schweißen, Umformen oder Bearbeiten entstehen im Werkstoff innere Spannungen, die die Maßhaltigkeit und das Langzeitverhalten des Bauteils beeinträchtigen können.
Durch kontrolliertes Spannungsarmglühen werden diese Schrumpf- und Schweißeigenspannungen gezielt reduziert – ohne die mechanischen oder chemischen Eigenschaften des Materials wesentlich zu verändern.
Bei vergüteten Stählen wird dabei eine Temperatur gewählt, die höchstens 30 °C unterhalb der Anlasstemperatur liegt, um die Gefügeeigenschaften zuverlässig zu erhalten.
Das Ergebnis: spannungsfreie Werkstücke mit hoher Maßgenauigkeit und verbesserter struktureller Stabilität – ideal für nachfolgende Bearbeitungsschritte oder den Einsatz unter Belastung.
Anlassglühen
Das Anlassglühen ist ein bewährtes Glühverfahren zur gezielten Nachbehandlung von schweißtechnisch bearbeiteten Werkstoffen. Ziel ist es, die beim Schweißen entstandenen Eigenspannungen im Bauteil abzubauen und gleichzeitig die Härte in der Wärmeeinflusszone (WEZ) durch kontrollierte Gefügeumwandlungen zu reduzieren.
Das Ergebnis: ein spannungsfreier, zäher und gleichmäßig strukturierter Werkstoff – optimal vorbereitet für den weiteren Einsatz oder die Nachbearbeitung.
Wir stehen Ihnen natürlich bei anderen Glühverfahren zur Verfügung wie zum Beispiel
- Diffusionsglühen
- Stabilisierungsglühen
- Weichglühen
- Lösungsglühen (Edelstähle, Duplexstähle)
- Perlitglühen (Gusseisen)
- Ferritglühen (Gusseisen)
- Rekristallisationsglühen (nach Kaltumformung)
Spezialisierte Anwendungen
Unsere Sonderverfahren, einschließlich Austrocknungs- und Glüharbeiten mit hochleistungsfähigen HV-Gasbrennern, sind auf besonders anspruchsvolle Einsatzgebiete abgestimmt.
Wärmebehandlungsanlagen und Montageüberwachung
Zusätzlich entwickeln und fertigen wir auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Wärmebehandlungsanlagen und sorgen für eine gründliche Montageüberwachung.
Unser Team begleitet Sie während des gesamten Prozesses
von der Planung bis zur erfolgreichen Implementierung.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine Nachricht.












